Hahnemann "Die chronischen Krankheiten", Band II, S. 308
"Da der Asternschalenkalk nicht dem chemisch reinen kohlensauren Kalk entspricht, wie Hahnemann angenommen hat, sondern gewisse Beimengungen, wie zum Beispiel Manganum enthält (Mezger).Hauptbestandteil: Calziumsalz der Kohlensäure
Austern gehören zur Art der Muscheln aus der Familie der Weichtiere=
mollusca (vgl. Muschel!). Charakteristisch ist die kalkharte Schale, die
den weichen (mollis=weich) Körper nach außen schützt.
Die kalkhaltige Schale härtet erst aus, wenn die Muschel nach kurzer Wanderschaft zum "Erwachsenwerden" an einen sicheren Ort mit Kalkverbindungen festkristallisiert hat. Von dort aus pflanzt sie sich fort. Die Muschel filtert bevorzugt sauberes Wasser und lebt von organischem Kleinstmaterial. Das Eindringen von unerwüschten Fremdkörpern wird widerum mit Kalk beantwortet und die Muschel bildet "langsam aber sicher" eine Perle.
Muschelkalk ist ein ubiquitärer Bestandteil unserer heute trockenen geologischen Umgebung, die Kalkalpen bestehen zu einem wesentlichen Anteil aus sedimentärem organischem Kalk von Muscheln ehemaliger Ozeane.Muschelkalk
Ein wesentlicher Aspekt von Calc. ist das überstarke Verlangen
nach Sicherheit in der eigenen (häuslichen) Umgebung und die Übersetzung
in eher wenig definierte Ängste:
GEMÜT; ZUHAUSE; will; nach Hause gehen
GEMÜT; ANGST; Zukunft, um die
GEMÜT; FURCHT; geschehen; etwas werde; Familie oder ihm zustoßen,
seiner
GEMÜT; FURCHT; geschehen; etwas werde; Schreckliches, Grauenhaftes,
etwas
Große Verunsicherung entsteht durch körperliche Anstrengung,
welche mit Schwitzen und Erschöpfung beantwortet wird.
ALLGEMEINES; SCHWÄCHE, Entkräftung, Erschöpfung, Prostration,
Hinfälligkeit; Schweiß; mit
Sauermost, Rolf (Hrsg.): Herder-Lexikon der Biologie, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg 1994
Kent, J.T.: Deutsches Repertorium in MacRepertory
HAB 1. Ausgabe 1978, S. 274
Mezger: Gesichtete Homööopthische Arzneimittellehre, Haug, Ulm 1961