"Die ... gepülverte Wurzel von Smilax Sarsaparilla."
Hahnemanns Reine Arzneimittellehre Band IV, S. 223
(Hahnemann "Die chronischen Krankheiten", Band V, S. 143)
J. Buchner, Homöopathische Arznei-Bereitungslehre,
München 1852, S. 419:
"Sassaparilla - Die Sassapille ist in den Wäldern von Peru, Mexico,
Brasilien bei Tuspan, Misantla einheimisch ... Da sich nicht alle Bestandtheile
in Weingeist auflösen, ... so schabt man einen Gran der Wurzelrinde
ab ..."
Dr. Willmar Schwabe’s Homöopathisches Arzneibuch, Leipzig 1924, S.
310:
Die Wirkung beruht hauptsächlich auf dem Gehalt an Saponinen,
welchen man die schweiß- und harntreibende Kraft zuschreibt. Am bekanntesten
ist die Verwendung gegen chronische Hautausschläge mit heftigem Juckreiz,
wie Crusta lactea, Skrofulose, Lupus, Ulzera und vor allem die Lues und
Psoriasis. Als Bestandteil des gegen Lues gebrauchten Zittmannschen Dekokts
hat sich die früher sehr berühmte Wurzel bis in die jüngste
Vergangenheit gehalten; auch gegen Psoriasis wird sie neuerdings wieder
angewendet. Wegen der diaphoretischen Wirkung wurde sie zu Schwitzkuren
gebraucht. Gegen Gicht und Gelenkrheumatismus fand sie zu allen Zeiten
Verwendung Gegen Steinleiden der Niere sowie Nierenbecken- und Blasenkatarrhe
wird sie in der Homöopathie häufig gebraucht, ebenso gegen Hautausschläge.